| Thema |
Lernzeit sichern bei heterogenen Lernvoraussetzungen: Diagnostik, Struktur und lernwirksame Routinen im Unterricht freigegeben
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| Inhalt/Beschreibung |
Lehrkräfte stehen zunehmend vor der Herausforderung, Unterricht für Lernende mit sehr unterschiedlichen Lernvoraussetzungen wirksam zu gestalten. Die Fortbildung richtet den Blick auf zentrale didaktische Stellschrauben, mit denen auch unter realen schulischen Bedingungen Lernzeit gesichert und Lernen sichtbar gemacht werden kann. Ausgangspunkt sind typische Engpässe im Unterricht (z. B. fehlende Basisfertigkeiten, Überforderung durch offene Aufgabenformate, unklare Rückmeldestrukturen). Auf dieser Grundlage werden ausgewählte, empirisch fundierte Modelle der Instruktions- und Lernforschung vorgestellt (u. a. zum Lesen und Schreiben) und in konkrete Unterrichtsroutinen übersetzt. Ziel ist es, Lehrkräften ein handhabbares Raster zur Analyse, Planung und Anpassung ihres Unterrichts an die tatsächlichen Lernvoraussetzungen ihrer Schülerinnen und Schüler zu vermitteln. |
| Zu erwerbende Fähigkeiten und Fertigkeiten |
Die Teilnehmenden – identifizieren typische Lern- und Leistungsengpässe im Unterricht – unterscheiden zwischen fehlenden Basisfertigkeiten und strategischen Anforderungen – planen Unterricht so, dass kognitive Überlastung vermieden und aktive Lernzeit erhöht wird – setzen einfache Diagnose-, Feedback- und Monitoringroutinen im Unterricht ein – reflektieren eigene Unterrichtsentscheidungen anhand klarer, lernpsychologisch begründeter Kriterien |
| Themenbereich |
allgemeine Unterrichtsformen und -methoden, allgemeine Didaktik, Lehr- und Lerntheorie (kein spezieller Fachbezug) |